Bogenbau und Schießtechnik in kleiner Gruppe. Voneinander lernen, miteinander arbeiten.
Wenn andere am selben Projekt arbeiten, lernt man schneller. Nicht weil man konkurriert, sondern weil man sieht, wie andere Probleme lösen. Ein anderer Ansatz beim Tillern, eine andere Technik beim Sehnenzwirnen. Das erweitert den eigenen Blick.
Holzarten aus heimischen Wäldern kennenlernen. Eibe, Esche, Robinie, Hasel. Elastizität, Dichte, Wuchsstruktur. Wie erkenne ich einen guten Rohling? Was macht ein Stück Holz zum möglichen Bogen?
Vom Rohling zur Bogenform. Werkzeugkunde, Schnitt- und Schabetechniken. Das Tillern als zentraler Prozess. Wir arbeiten am eigenen Stück, vergleichen, korrigieren, verfeinern.
Naturfasern drehen, spleißen, zu einer Sehne verbinden. Hanf, Brennnessel, Seide. Das erste Aufspannen. Überprüfen der Balance. Was passiert, wenn die Sehne nicht sitzt?
Grundlagen der traditionellen Schießtechnik auf unserem Außengelände. Stand, Zug, Anker, Ablass. Sicherheitsregeln für das Schießen im Freien. Du schießt mit dem Bogen, den du selbst gebaut hast.
Maximal sechs Personen pro Durchgang. So bleibt Raum für individuelle Fragen und echte Aufmerksamkeit.
Du brauchst keine Vorkenntnisse. Die Module bauen aufeinander auf. Einsteiger und Fortgeschrittene sind willkommen.
Werkstatt und Gelände in Berlin. Kein Online-Format. Handwerk passiert mit den Händen, nicht am Bildschirm.
Es gibt keinen Leistungsdruck, keine Benotung und keine Prüfung. Aber wir nehmen das Handwerk ernst. Wer mitmacht, soll danach wirklich etwas können und verstehen.
Die Gruppe schafft eine Atmosphäre, in der Fragen selbstverständlich sind. Niemand muss so tun, als wüsste er alles.
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